türkische übersetzung:

Slutwalk, herkesin kendi ruhu ve bedeniyle ilgili karar verme haklarýný savunan bir politik protestodur. Bu protesto, cinsiyetçilik, cinsel þiddet, tecavüz miti,bugibi saldirilari hafiflestirmeler ve hafife almalar ayný zamanda Trans-,Homo-, ve Queerfobi gibi baský mekanizmalarýna karþýdýr. Biz, cinsel saldýrýlarý sýradanlaþtýran ve bunlara izin veren bir sisteme karþýyýz. Bu saldýrýlar kendini "küçük þeyler"de gizleyerek her an her yerde karþýmýza aðýr bir þekilde çýkabilmekte.

"Slut" yani "Orospu" kelimesi, toplumdaki cinsel yaþamý düzenleyerek cinsel þiddet maðdurlarýný "suçlu" ilan eden mekanizmalara vurgu yapmak içindir. Biz, maðdurlarýn korunma haklarýný talep ediyor ve bu suçlama akýþýný reddediyoruz.

Cinsiyetçiliðe ve cinsel þiddete karþý duran ve Slutwalk'un söylemlerini paylaþan herkesi Slutwalk'a çaðýrýyoruz.

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Zschochersche Straße 27
04229 Leipzig


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About Us
polnische übersetzung:

Slutwalk jest protestem politycznym,który apeluje o prawo kaz.dego cz?owieka do jego integralnos'ci duchowej i niezalez.nos'ci fizycznej.
Protest ten kierujemy przeciwko mechanizmom ucisku,takim jak seksizm,przemoc seksualna,mity i stereotypy zwia;zane z gwa?tem oraz bagatelizowaniu,a wre;cz degradowaniu jego znaczenia ,jak takz.e przeciwko homo-,trans- i queerofobii.
Sprzeciwiamy sie; systemowi,który zmniejsza znaczenie ataków na tle seksualnym i który je legitymuje.
System ten jest wszechobecny w naszej codziennos'ci i kryje sie; w rzekomych drobiazgach, a wyraz.a w masowych atakach.
Slut,po polsku"dziwka",reprezentuje mechanizmy egzystuja;ce w spo?eczen'stwie,które reglementuja nasza seksualnos'c',jak równiez. narzucaja; wine; ofiarom przemocy seksualnej.
Zadamy ochrony i opieki nad ofiarami i stawiamy opór oskarz.eniom o ich wspó?wine;!
Wzywamy do udzia?u na Slutwalk wszystkich,którym nie jest oboje;tna walka z seksizmem i przemoca; na tle seksualnym i którzy popieraja; cele naszego protestu!

The Slutwalk is a political protest for the right to self determination
and physical and mental integrity.It is
directed against repressive mechanisms such as sexism, sexualized
violence, rape myths and the belittlement of Trans/ Homo/ Queer-
phobia.

We stand against a system that downplays and legitimizes sexual assault. This system is omnipresent and can be found in everyday life. It is hidden
in alleged details and expresses itself in massive aggression.

The term ‘slut' substitutionally represents mechanisms within our society
in place to subject and regulate our sexuality. It also places the
blame on the people affected by sexualized violence. We demand the
protection of all concerned and are against assigning guilt on them.

Everyone who wants to take a stand against sexism and sexualized violence is welcome to show their support!

Express yourself the way you feel comfortable!

SLUTWALK Leipzig 2011 - PRESSEMITTEILUNG
Demonstration für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Verharmlosung sexualisierter Gewalt
Datum: 15. Oktober 2011 Startpunkt: 13 Uhr, Connewitzer Kreuz
Teilnehmer_innenzahl: ca. 300
Kontakt: kontakt@slutwalk-leipzig.info
Web: www.slutwalk-leipzig.info // facebook.com/SlutwalkLeipzig
Allgemeine Infos zum SlutWalk Leipzig: www.slutwalk-leipzig.info/services
Informationen zum bundesweiten SlutWalk: slutwalkberlin.de/slutwalkunited

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DIE DEMONSTRATION

„Sie hat’s ja nicht anders gewollt“ – eine bestimmte Art sich zu kleiden, das Trinken von Alkohol oder Flirten: im Jahr 2011 werden immer noch bestimmte Verhaltens- und Ausdrucksweisen als Begründung heran-gezogen, wenn Menschen sexualisierte Gewalt widerfährt. Die Gesellschaft lehrt: Lass dich nicht vergewaltigen,
anstatt: Vergewaltige nicht.
Am 15. Oktober 2011 demonstrieren deshalb in Leipzig Menschen, die sich für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Verharmlosung sexualisierter Gewalt einsetzen. Berlin, Hamburg,München, Frankfurt, Dortmund, Stuttgart: In vielen Städten Deutschlands fanden schon sogenannte SlutWalks statt. Emanzipatorische Kämpfe werden so wieder auf die Straße getragen.

DER URSPRUNG

Seinen Ursprung hat der SlutWalk im kanadischen Toronto, wo er am 3. April 2011 zum ersten Mal stattfand. Anlass war die Bemerkung eines kanadischen Polizeibeamten, der Frauen empfahl, sich „nicht wie
Schlampen anzuziehen, um nicht zum Opfer“ von sexueller Gewalt zu werden. Eine Aussage, die zu den Mythen gehört die sich um Vergewaltigungen ranken. Denn hier überwiegt der Irrglaube, Regeln befolgen und sich somit absichern zu können.
Die Wut darüber brachte schon in Toronto über 3000 Demonstrant_innen dazu, lautstark Respekt und Gerechtigkeit für Betroffene zu fordern, anstatt Täterverhalten zu entschuldigen.
Seither breitet sich die Idee des SlutWalk weltweit aus und Menschen zeigen, dass sie es satt haben in einer Gesellschaft zu leben, die Belästigungen und sexualisierte Übergriffe verharmlost sowie Betroffenen eine Mitschuld gibt.

DER BEGRIFF DER SCHLAMPE

Der Name SlutWalk beinhaltet, dass sexualisierte Gewalt schon im Sprachgebrauch beginnt. “Slut”, bzw. “Schlampe” steht damit stellvertretend für sämtliche Bezeichnungen und “Ratschläge”, die existieren um Sexualität zu reglementieren.
Die Demonstrant_innen des SlutWalk eignen sich den Begriff daher an, um ihn zu dekonstruieren und gehen hierzu als solidarische Gemeinschaft auf die Straße.
Auf ihren Transparenten greifen sie das Thema auf und politisieren es durch Parolen wie „My little black dress does not mean yes“, „It’s my hot body, I do what I want“ oder „Feminism is fun, rape isn’t“. So ziehen sie durch die Innenstädte: manche in Hot Pants, andere hochgeschlossen. SlutWalks fanden bislang u.a. auch in Vancouver, Melbourne, Seattle, Amsterdam, Stockholm, London, Paris, Glasgow, Sao Paulo, Berlin und vielen anderen Städten statt. Bis zum Ende des Jahres werden noch viele weitere Städte folgen. Im Oktober wird auch in Leipzig unter dem Namen SlutWalk demonstriert.

SLUTWALK IN Leipzig UND DEUTSCHLAND

Am 15.10. erwarten die Veranstalter_innen hier mehrere hundert Teilnehmer_innen die sich zunächst am Connewitzer Kreuz einfinden werden. Unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Praxis, Klasse,
Herkunft etc. sind auch in Leipzig alle aufgerufen, patriarchaler Täter-schaft entgegenzutreten. Der SlutWalk will außerdem denjenigen einen Raum geben, die sonst in mehrheitsgesellschaftlichen Zusammenhängen nicht gehört oder strukturell zum Schweigen gebracht werden.
Gemeinsam greifen die Demonstrant_innen das gesamtgesellschaftliche Problem der Verharmlosung sexualisierter Gewalt und den diesbezüglichen Status Quo an.
Der SlutWalk skandalisiert, dass sich tagtägliche sexistische Praxen – von beispielsweise unerwünschten Blicken, bis hin zu sexualisierter Gewalt – aus einem verwobenen System von Sexismus, Klassismus, Rassismus, Homo-, Trans* und Queerphobie etc. speisen.
Entgegen der medialen Darstellung gibt es jedoch keine Kleidervorschriften für SlutWalks. Alle TeilnehmerInnen sollen ihren Protest so gestalten, wie sie es möchten.

PROGRAMM

Die Demonstration beginnt am 15. Oktober 2011 um 13 Uhr am Connewitzer Kreuz, verläuft über Burgplatz sowie Grimmaische Straße und endet am Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof. Zu Beginn als auch zum Ende der Veranstaltung sind Reden zum Thema sexualisierte Gewalt geplant.

ZITATE ZUM SLUTWALK-KONZEPT

“Bei der SlutWalk Bewegung geht es nicht darum, endlich mal halbnackt durch die Stadt laufen zu dürfen. Es geht darum, Menschen nicht die Schuld an sexuellen Übergriffen zu geben – selbst wenn sie halbnackt durch die Stadt laufen.” (Mädchenmannschaft.net)
“In Zeiten in denen ein Ex-Generalstaatsanwalt bei Anne Will verkündet, er würde seiner eigenen Tochter im Falle einer Vergewaltigung von einer Anzeige abraten, ist es an der Zeit für Protest.”
(Facebook-Kommentar bei Mädchenmannschaft)
“Es ist doch gerade der Witz am Slutwalk-Konzept: Dass eben jede/ jeder/jedes in Ausdruck ihrer selbst dort eine Marke gegen „Rape Culture“ setzen kann und niemand sich normieren, stigmatisieren, ausgrenzen,
bewerten oder in irgendwelche Schubladen stecken lassen muss – eben als Gegenmarke zu unserer ständig erlebten Alltags-Kultur.“
(Teilnehmerin des SlutWalk Edingburgh)